Einführung

CEO Fraud

Betrüger geben sich als Führungskraft eines Unternehmens aus und fordern mit gefälschten Mails dazu auf, größere Summen ins Ausland zu überweisen.

CEO Fraud

CEO Fraud

Bei der Chef-Mache (CEO Fraud) geben sich Betrüger als Führungskraft eines Unternehmens aus. Als Geschäftsführer (CEO) oder Handelspartner fordern sie anschließend mit gefälschten Mails dazu auf, größere Summen ins Ausland zu überweisen. Alles streng geheim.

Hierbei handelt es sich um einen äußerst raffinierten und zielgerichteten Angriff. Im Gegensatz zum Phishing, bei dem möglichst viele Empfänger erreicht werden sollen, wird hier meist eine einzige Person ins Visier genommen. Über Wirtschaftsberichte, das Handelsregister, die Homepage, Broschüren, Visitenkarten und Anrufe im Unternehmen verschaffen sich die Angreifer jegliche Art von Informationen, die sie bekommen können.

Über soziale Netzwerke (wie z.B. Xing, LinkedIn) können die Angreifer mehr über die Position und den Lebenslauf der einzelnen Mitarbeiter eines Unternehmens erfahren.

Gewappnet mit diesen Informationen spinnen die Täter eine – möglichst glaubwürdige – Geschichte, die einen Vorwand bieten, größere Summen ins Ausland zu transferieren. Dies kann eine angebliche Übernahme eines anderen Unternehmens sein oder die geänderte Bankverbindung eines Handelspartners. Wichtig ist bei der Kommunikation immer, dass sie streng vertraulich behandelt wird, da es sich um Informationen von höchster Wichtigkeit handelt, die in keinem Fall mit irgendwem besprochen werden dürfen.

Die Kontaktaufnahme folgt in der Regel per E-Mail oder Telefon.

Schützen Sie sich

  • Verifizieren Sie Anfragen auf einem anderen Kommunikationsweg!
  • Informieren Sie immer Ihre Geschäftsleitung auf dem Ihnen bekannten Weg!
  • Ziehen Sie bei Unklarheiten immmer eine(n) Dritte(n) hinzu!